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Marktwirtschaftsversagen #4: Google

„Es ist Zeit, über die Monopole im Internet nachzudenken“ schreibt FAZ-Redakteur Patrick Bernau in einer recht losen Gedankensammlung auf seinem Blog und scheint damit zurzeit ein ziemlich deutliches Alleinstellungsmerkmal unter deutschen Journalisten zu haben. Wie recht er hat: es ist Zeit. Und natürlich ist es auch Zeit, den Fokus meiner kleinen Reihe zum Marktwirtschaftsversagen endlich mal auf Google zu richten.

Je intensiver man sich mit der Debatte um eine mögliche Monopolstellung von Google beschäftigt, desto deutlicher sieht man zunächst einmal zwei große Gruppen von Menschen, die an den Überlegungen offensichtlich gar kein Interesse haben: Zum einen gibt es diejenigen, die immer schon wussten dass Google böse ist und die deshalb jetzt darauf bestehen, dass Google gefälligst Geld an die Verlage und die GEMA und die Netzprovider abgeben sollte und Datenkrake und überhaupt. Zum anderen gibt es die sehr viel größere Gruppe derer die finden, dass Google einfach ein innovatives Unternehmen mit der besten Suchmaschine ist und von Monopol könne ja wohl keine Rede sein, denn man könne ja bitte gern eine der vielen anderen Suchmaschinen benutzen und selbst wenn, dann sei das Monopol ja wohl mehr als verdient und man habe ja wohl gar keine Ahnung vom Internet und überhaupt.

Ich will diese beiden Positionen einfach mal außen vorlassen, denn weder glaube ich dass Google bösartig ist, noch dass sie ihren Erfolg ganz allein der eigenen Innovationskraft und Geschäftstüchtigkeit verdanken. Und wir sollten auch noch einmal die Prämissen der Debatte festhalten: die Marktwirtschaft ist auf Wettbewerb angewiesen und Monopole sind sowohl schädlich für die Wirtschaft als auch ungerecht für die gesamte Gesellschaft. Wer hier widersprechen möchte soll das gern tun, aber bitte nicht im Rahmen der Debatte „Entwickelt sich Google gerade zum Suchmaschinen-Monopolisten und wenn ja, was kann man dagegen tun?“

Für meine bisherigen Beispiele monopolartiger Strukturen in der digitalen Welt hab ich ja immer einen klaren Hauptschuldigen gefunden:
1) Facebook: Netzwerkeffekte (kombiniert mit Lock-In)
2) Windows: Lock-In (kombiniert mit Netzwerkeffekten)
3) Wissenschaftsverlage: Nicht-Rivalität digitaler Güter (Grenzkosten nahe 0)

In Teilen kann man diese drei auch bei Google entdecken: Netzwerkeffekte ergeben sich durch immer mehr User, die immer mehr klicken und damit den Suchindex immer weiter verbessern und somit immer mehr User anziehen usw. Der Lock-In-Effekt ist im Falle von Google zum Glück recht schwach ausgeprägt, mein GoogleFreeMe-Projekt zeigt das recht eindrucksvoll. Aber die Nicht-Rivalität des Google-Angebots ist unbestritten: ob einer, hundert, tausend oder hunderttausend Menschen Google benutzen, ist dem Kern der Suchmaschine herzlich egal. Höhere Kosten verursacht das jedenfalls fast nicht.

Aber können Netzwerkeffekte und Nichtrivalität allein erklären, warum es mit Google und bing/Yahoo de facto nur noch zwei ernstzunehmende Player im „Markt“ der Suchmaschinen gibt? Nun, das brauchen sie zum Glück nicht, denn sie bekommen Unterstützung von Kollege „Markteintrittshürde“. Einen Suchindex aufzubauen ist teuer. Richtig teuer. Niemand hat die Illusion, mit einer kleinen Softwarebude morgen gegen Google antreten zu können, denn unglaublich hohe Fixkosten und sehr geringe Grenzkosten führen zu ausgeprägten Skaleneffekten. Angesichts von Milliardenverlusten mit bing kann Microsoft sicher ein Lied davon singen. Aber selbst wenn ich mich hinsetze und eine Suchmaschine programmiere um mitspielen zu können im „Markt“, und selbst wenn ich ein Jahr lang Venture-Kapital verbrenne, um einen Suchindex vom Internet aufzubauen – in dem Moment wo ich aufgebe, stehe ich mit leeren Händen da. Denn wer sollte mir einen halbfertigen Suchindex abkaufen wollen, es gibt ja schon einen sehr guten von Google, und einen zweiten sogar von bing/Yahoo. Die entstandenen Kosten sind irreversibel und damit „versunken“.

Auch ganz intuitiv muss man zustimmmen, dass im konkreten Fall einer Internet-Suchmaschine die Gesamtkosten zur Bereitstellung des Gutes deutlich niedriger sind, wenn nur ein Unternehmen und nicht mehrere konkurrierende Unternehmen den Markt versorgt. Das ist die Wikipedia-Definition eines „natürlichen Monopols“. Zwei oder drei verschiedene Internet-Suchmaschinen sind vielleicht genauso unnötig wie zwei oder drei verschiedene facebooks und zwei oder drei verschiedene Stromnetz-Betreiber. Und wenn man sich erstmal mit dem Gedanken anfreundet, dass Suchmaschinen tatsächlich ein natürliches Monopol besitzen könnten, dann ist es auch völlig egal ob der aktuelle Monopolist Google oder bing oder Yahoo heißt. Denn es wird immer nur einen geben, und das ist in einer Marktwirtschaft ganz offensichtlich Mist.

Fairerweise sollte man noch erwähnen, dass es die Theorie der sog. „bestreitbaren Märkte“ gibt, in denen der Monopolist allein dadurch diszipliniert wird, dass potenzielle Konkurrenten mit Markteintritt drohen. Interssant, dass ich denselben Patrick Bernau von der FAZ, der diesen Beitrag hier einleitet, schon einmal zitiert habe: in „Klubgüter und Natürliche Monopole“. 2007 vertrat er nämlich in einer Erklärung zu Internet-Monopolen noch genau diese These: „dass neue Konkurrenz jederzeit möglich ist.“ Auch heute ist das übrigens Googles Lieblingsargument gegen Monopol-Bedenken, ihr ehemaliger Chef Eric Schmidt behauptete gern, die Konkurrenz sei „nur einen Klick entfernt“. Voraussetzung für einen „bestreitbaren Markt“ sind allerdings niedrige oder keine Eintrittshürden. Das Argument darf man wohl getrost weglächeln.

Wie also mit dem Problem des natürlichen Monopols umgehen? Nochmal Wikipedia, es gibt wohl drei klassische Wege.
1. Staatsmonopol – aussichtslos und wohl kaum wünschenswert.
2. Marktregulierung durch Höchstpreisvorgaben oder Zerschlagung – absurd im Fall von global agierenden Internet-Unternehmen.
3. Unbundling.

Wow, Entbündelung. Einmal nachdenken. Kopfschütteln. Nochmal nachdenken. Hm. Drüber schlafen und weiter nachdenken. Zwischendurch mal YaCy ansurfen. Später vielleicht mal drüber bloggen.

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Johnny hat ja kürzlich erst dazu aufgefordert, das web zurück zu erobern und wieder mehr zu bloggen. Mein Chef macht mal nen Anfang…🙂

Disruptive Cooperation

This blog is part of a search. I am looking for a means to reorganise or redirect disruptive innovation in a way that tackles two big problems: increasing inequality and weak social cohesion. I want to deliberately avoid the „fetish of assertion“ that characterises a lot of the public dialogue. That’s why I see it as a search. And I expect it to be a dialogue involving lots of people. While I have a suggestion for a beginning, I am not claiming to have the whole recipe. I am hoping to discover it.

What kind of recipe are we looking for? What we need are practical entrepreneurial means of creating organisations that intrinsically deal with both problems: inequality and weak social cohesion. These organisations need to be able to compete in the real world with others that don’t share the same aims.

Let’s look briefly at the two big problems…

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Marktwirtschaftsversagen #3: Wissenschaftliche Verlage

Die Welt der Wissenschaft ist komplex und der Kapitalismus auch. Wo aber Wissenschaft auf Kapitalismus trifft, wird’s undurchschaubar, könnte man meinen. Dabei ist doch alles ganz einfach:

  • Wissenschaftler forschen,
  • ihre Ergebnisse reichen sie in Form von Artikeln bei Zeitschriften-Verlagen zur Veröffentlichung ein,
  • die Verlage begutachten die Arbeiten und veröffentlichen die besten in ihren Magazinen,
  • Uni-Bibliotheken kaufen die Zeitschriften, so dass andere Forscher die Artikel lesen können.

Soweit die Theorie. Oder auch die Geschichte. Willkommen in der digitalen Gegenwart, schauen wir doch noch einmal genau hin, was heutzutage wirklich passiert. Und nehmen wir doch mal die Perspektive des Steuerzahlers ein:

  • der Staat bezahlt die universitäre Forschung aus Steuergeldern,
  • die Forscher reichen ihre Arbeiten bei Verlagen ein und zahlen hierfür nicht selten eine Gebühr,
  • ein vom Forscher vorgeschlagener Reviewer, selbst mit Steuergeldern bezahlter Wissenschaftler einer Universität, verfasst unentgeltlich ein Gutachten,
  • der Verlag setzt den Namen des Journals und einen Zeitstempel auf die Arbeit und veröffentlicht sie zum digitalen Download für 30$-100$ pro Kopie,
  • Universitätsbibliotheken bestellen elektronische Abos der Zeitschriften zu Preisen von bis zu 40.000$ pro Jahr.

Was genau also tut der Verlag? Richtig: Geld einsammeln. Und zwar nicht zu knapp. Elsevier erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über 3 Milliarden US-Dollar, Wiley macht 1,7 Mrd US-Dollar, Springer immerhin noch 1,1 Milliarde. Warum deren Gewinnraten nur um die 35-40% liegen, d.h. wo abgesehen von den Gehältern ihrer paar tausend Mitarbeiter tatsächlich noch Kosten entstehen, bleibt ihr Geheimnis. Vielleicht ist es auch aufwändiger als man denkt, so viel Geld von so vielen verschiedenen Stellen einzusammeln.

Der wirtschaftliche Effekt ist jedenfalls klar: Umverteilung von unten nach oben in ganz großem Stil. Allein in Deutschland werden jährlich geschätzt 200 Millionen Euro Steuergelder für wissenschaftliche Zeitschriften ausgegeben, d.h. für den Zugang zu steuerfinanziertem Wissen. Die Auswirkungen im „Markt“ sind ebenso klar: Konzentration auf einige ganz große Player und Monopolisierung. Und natürlich liegt auch hier die Ursache in der Digitalisierung: sinkende Produktionskosten kombiniert mit Exklusivrechten auf den Verkauf von Information. Und das brilliante neue Geschäftsmodell wird durch ein veraltetes Urheberrecht geschützt: weil der Forscher alle Verwertungsrechte an die Verlage abtritt, darf er seine Arbeit nach Veröffentlichung in einer Zeitschrift nicht einmal mehr auf seiner eigenen Homepage zum Download anbieten.

George Monbiot formuliert es in einem Guardian-Artikel so:

Who are the most ruthless capitalists in the western world? Whose monopolistic practices make Walmart look like a corner shop and Rupert Murdoch a socialist? You won’t guess the answer in a month of Sundays. While there are plenty of candidates, my vote goes not to the banks, the oil companies or the health insurers, but – wait for it – to academic publishers.

Und wie löst man diese höchst ungerechten, unwirtschaftlichen, unsozialen Monopolstrukturen nun am besten auf? Theoretisch ist es ein ganz einfacher Gedanke: Öffentlich finanzierte Forschungsergebnisse müssen der Öffentlichkeit kostenfrei zur Verfügung stehen. Oder wie ein Juniorprofessor der FU Berlin es kürzlich in einem Appell an die Politik formulierte: „Verpflichten Sie mich, meine Ergebnisse frei zugänglich zu machen, sonst verpflichten mich die Verlage es nicht zu tun!“

Praktisch heißt diese recht einfach anmutende Lösung „Open Access“ und ist so fürchterlich kompliziert, dass (wie in vielen anderen Bereichen des Urheberrechts) seit Jahren nichts passiert.

Update:
@Ertraeglichkeit ergänzt per Twitter noch einige sehr gute Punkte, weshalb die Reviewer bei dem ganzen Spiel mitmachen:

a) als Fachmann anerkannt werden
b) Vitamin B Netzwerk
c) Abwechslung zum Alltag
d) „Inspiration“ durch noch nicht veröffentlichte Ideen
e) aus Uni Verwaltungsaufgaben herausreden

Ich bin überzeugt, dass die Reputationsökonomie der Wissenschaft, in der Zitate als anerkannte Währung gelten, an ganz vielen Stellen kaputt ist. Optimierungsstrategien für möglichst viele Zitierungen, Aneignung der Autorenschaft anderer, prekäre Arbeitsverhältnisse der wissenschaftlichen Mitarbeiter, fehlerhafte und gefälschte Arbeiten… ich wüsste überhaupt nicht, wo man anfangen soll, das alles zu beschreiben. Diese Verhältnisse zu reformieren, sollte allerdings Aufgabe der vielen klugen Menschen sein, die an diesem komplexen System beteiligt sind. Da es aber öffentlich finanziert ist, sollte die Gesellschaft aus meiner Sicht genau eine Vorgabe machen: kein Umschaufeln von Steuergeldern in die Taschen nutzloser, monopolistischer Konzerne!

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Marktwirtschaftsversagen #2: Windows

Meine kleine Reise durch die Digitale Ökonomie geht weiter. Heute mal: Computer-Betriebssysteme am Beispiel Windows.

Damit keine Missverständnisse aufkommen: ich persönlich kann Windows nicht leiden. Die letzte Version, die ich eigenhändig installiert habe muss wohl Windows XP vor über zehn Jahren gewesen sein. Eigenhändig gelöscht habe ich seither viele. Und damit sind wir auch schon mitten drin im Problem: wieso ist eigentlich auf fast jedem Computer, den ich in den letzten zehn Jahren gekauft habe, Windows vorinstalliert? Und wieso zahle ich mit dem Kaufpreis zeitgleich eine Lizenz, die ich überhaupt nicht haben möchte? Und überhaupt, wieso ist Microsoft auf dem „Markt“ (*hust*) der PC-Betriebssysteme ein derartiger Monopolist? Nicht-Rivalität? Netzwerk-Effekt? Lock-in-Effekt? Schauen wir mal etwas genauer hin.

Man mag meinen, ein Betriebssystem zu entwickeln kostet enorm viel Geld. Im Falle des Windows-Vorläufers MS-DOS hatte Bill Gates jedoch schlicht das unternehmerische Geschick, zuerst mit IBM einen Vertrag über die Lieferung eines Betriebssystem abzuschließen, und danach für weniger als ein Drittel der Summe eine billige Kopie des damaligen Standards CP/M einzukaufen. Das nannte er nach ein paar Modifikationen MS-DOS und lieferte es an IBM aus. Der Rest ist Geschichte, denn schnell stellten zahlreiche Hersteller ihre eigenen IBM-kompatiblen Computer her, und auf allen lief MS-DOS, und Microsoft strich für jede Kopie Geld ein. Diese herzustellen kostete natürlich nichts und darin dürfte der Hauptgrund für die Monopolbildung beim Verkauf von Computerprogrammen und -betriebssystemen liegen: die fehlende Rivalität. Grenzkosten von nahzu null sorgen für traumhafte Gewinnmargen, die nach Abzug privater Profite sofort wieder in die Verbesserung der Software gesteckt werden können. Damit lässt sich auch jeder potenzielle Konkurrent leicht abhängen. Und Bill Gates‘ Privatvermögen ist inzwischen so gigantisch, dass seine Stiftung mit mindestens 1,5 Milliarden US-$ jedes Jahr mehr Geld ausschüttet, als das deutsche Entwicklungshilfeministerium für „Bilaterale Technische Zusammenarbeit“ aufwendet. Spätestens hier wird deutlich, dass diese Form der Geldeintreiberei nichts mehr mit einem gesunden Wirtschaftssystem zu tun haben kann.

Bis heute, 30 Jahre später, schafft Microsoft es, den MS-DOS-Nachfolger Windows als Monopol und de-facto-Standard für PC-Betriebssysteme aufrecht zu erhalten. Denn es kommt eine weitere wichtige Komponente hinzu: alle Leute benutzen Windows, weil alle Leute es benutzen. Windows auf nahezu jedem verkauften PC, Windows-Computer in den Schulen und Hochschulen, Windows-Kenntnisse als Einstellungskriterium, Windows-Software von Freunden bekommen, Windows-Software im Internet zum Download und Windows-Software in allen Kaufhaus-Regalen. Je mehr Leute in einer Windows-only-Welt leben, desto größer ist der Anreiz, es selbst auch zu tun. Das ist der Netzwerk-Effekt beim Verkauf von Software.

Doch wie bei den Beispielen e-mail und facebook gehört zum erfolgreichen Missbrauch des Netzwerk-Effektes noch die bewusste Entscheidung, den Nutzer einzusperren und nicht wieder rauszulassen: per Lock-in. Wikipedia zitiert die interne Notiz eines Microsoft-Managers an Bill Gates aus dem Jahr 1997 wie folgt:

„The Windows API is so broad, so deep, and so functional that most ISVs would be crazy not to use it. And it is so deeply embedded in the source code of many Windows apps that there is a huge switching cost to using a different operating system instead…

It is this switching cost that has given the customers the patience to stick with Windows through all our mistakes, our buggy drivers, our high TCO, our lack of a sexy vision at times, and many other difficulties […] Customers constantly evaluate other desktop platforms, [but] it would be so much work to move over that they hope we just improve Windows rather than force them to move.

In short, without this exclusive franchise called the Windows API, we would have been dead a long time ago.“

Hier gibt also bereits vor 15 Jahren jemand der es wirklich wissen muss, völlig offen zu: würden wir unsere Kunden nicht so hoffnungslos einsperren, hätten die mit Sicherheit lange gewechselt und Windows wäre lange tot.

Gottseidank leben wir seit einiger Zeit nicht mehr in dieser Windows-only-Welt: der Hardware-Hersteller Apple hat es geschafft, einigermaßen viele Leute davon zu überzeugen, dass die Windows-inkompatiblen Macs jetzt viel cooler sind. Apple verkauft zum Glück nur Geräte mitsamt Betriebssystem, kein Betriebssystem allein. Entsprechend aussichtlos ist die Ablösung des Monopols. Erfolgreicher könnte da schon Google im Bereich der Smartphones sein. Die verkaufen auch kein Betriebssystem, sondern verschenken es an die Gerätehersteller. Und die Samsungs, Sonys, Panasonics, LGs, HTCs, … dieser Welt greifen dankbar zu. Google ist mit diesem Verschenken so unglaublich erfolgreich, dass Android als Smartphone-Betriebssystem im zweiten Quartal 2012 einen weltweiten Marktanteil von 68% hatte, nach 52% im Jahr 2011 und 25% im dritten Quartal 2010.

Aber auch beim Verschenken von quelloffenen Betriebssystemen muss man feststellen: das ist kein „Markt“ im engeren Sinne. Wir haben also Beispiel Nummer zwei für das Versagen bisher leidlich funktionierender ökonomischer Mechanismen. Und im Prinzip zeigt Google auch den Weg in die Zukunft: Open Source als gemeinsame Basis, auf die jeder Geräte-Hersteller seine eigene Anwender-Oberfläche draufbaut um sich vom Nachbarn zu unterscheiden, wenn er denn nicht wie Apple sein eigenes Betriebssystem unterhalten möchte. Warum sollte sowas nicht auch für PCs gehen? Damit wären wir auch den fürchterlichen Windows-Lock-in los und könnten die dunkle Zeit hinter uns lassen, in der sich ein einzelnes Unternehmen, also einige ganz wenige Menschen mit dem millionenfachen Verkauf kostenlos herstellbarer Betriebssystem-Kopien maßlos bereichert haben.

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Marktwirtschaftsversagen #1: facebook

Vor einiger Zeit habe ich hier ja mal eine Erklärung für die vielen Monopolanbieter im Internet versucht und angekündigt, mich ausführlicher damit zu beschäftigen, wie man diese auflösen könnte.

Muss dafür erstmal die Frage beantwortet werden, warum Monopole überhaupt aufgelöst werden sollten? Ich hoffe nicht. Die gesellschaftlichen Nachteile sind offensichtlich und allgemein anerkannt: Monopole führen zu überhöhten Preisen, schlechteren Leistungen, fehlender Innovation und letztlich dazu, dass weniger umgesetzt wird als möglich wäre. Außerdem ist ein abgeschotteter Markt, in dem nur ein Anbieter die von ihm allein festgesetzten überhöhten Gewinne einfährt, schlichtweg eines: ungerecht. Ich bin kein Volkswirt, aber unter „Markt“ stelle ich mir im Idealfall einen Ort vor, an dem ich meinen Stand aufmachen kann, meine Produkte anbieten und damit ohne größere Hürden auch dem bisher besten Anbieter seine Kunden abjagen kann.

Schauen wir uns also mal um, in diesem Internet und nehmen eine Ecke etwas genauer unter die Lupe: den „Markt der Sozialen Netzwerke“. (Es fällt mir schon einigermaßen schwer, das ohne ein deutliches *hust* in die Tasten zu hacken.) Man braucht keine eingehende Marktanalyse um festzustellen, dass trotz zahlreicher Anbieter wie wer-kennt-wen, Jappy, StudiVZ, myspace, Google+ usw. im wesentlichen ein Platzhirsch als Monopolist auftritt: facebook. Und den Hauptgrund dafür habe ich im letzten Beitrag ja schon erwähnt: der Netzwerkeffekt. Denn wenn es um Kommunikation mit anderen geht, wollen verständlicherweise alle da sein, wo alle sind.

Trotz Netzwerkeffekt, der bei Sozialen Netzwerken ja praktisch eingebaut ist, gibt es aber einen zentralen Hebel, mit dem man ein zwangsläufig entstehendes Monopol als bewusste Entscheidung ein- und ausschalten kann: den Lock-in-Effekt. Nehmen wir einmal e-mail zum Vergleich und stellen uns als Gedankenexperiment vor, große Anbieter wie Hotmail, GMX, web.de, AOL usw. hätten vor 15 Jahren die unternehmerische Entscheidung getroffen, Nachrichten nur innerhalb ihres Systems zuzulassen. Hotmail-Kunden schreiben nur an Hotmail, GMX-Kunden bleiben unter sich und wer seinem Außenseiter-Freund bei AOL eine Nachricht schreiben will, schiebt erstmal eine „Sunil-CD“ ein. Was wäre passiert? Vielleicht wäre e-mail komplett gestorben. Wahrscheinlicher aber hätte sich ein Anbieter (der „beste“) durchgesetzt und alle würden nur noch bei diesem mailen. Irgendwann später wäre vielleicht GoogleMail gekommen und alle hätten gewechselt. Oder auch nicht.

Gottseidank gab es eine solche unternehmerische Entscheidung nie. Oder es gab sie, aber sie ist von der Geschichte überrollt worden. Entscheidend ist dabei sicher auch, dass es e-mail schon gab bevor all die Geschäftsmänner und -frauen ankamen, um im Internet Geld zu verdienen. Soziale Netzwerke gab’s noch nicht. Und das e-mail-Beispiel ist so gut, dass man daran auch heute noch zeigen kann, wie ein funktionierender Markt aussieht. Als Kunde habe ich jederzeit die Wahl, vom werbefinanzierten GoogleMail zu einem werbefreien, sicheren und datenschutzkonformen Anbieter wie lavabit zu wechseln. Kostet: 1€ im Monat. Ich kann dabei alle meine alten emails mitnehmen und sogar meine 15 Jahre alte GMX-Adresse behalten. Details hier.

Try this with facebook. Und wie schön bunt könnte die Welt sein, wenn nicht jede einzelne persönliche Pinwand einen blauen Statusbalken und grau-weißen Hintergrund hätte. Welche Möglichkeiten sich ergeben würden, wenn facebook-Nutzer ihre Freunde von Google+ adden könnten, wenn eine kleine Garagenklitsche den nächsten großen Coup landen könnte, weil ihr SocialNetwork-Zugang noch viel cooler aussieht und auch 15-Jährige anspricht, statt nur 25- bis 45-jährige. Und die Arbeitsplätze, die überall entstehen würden! Stattdessen stopfen sich ein Nerd und ein paar Investoren die Taschen voll, weil sie schlicht das Glück hatten in der großen Milliarden-Lotterie das Jackpot-Los zu ziehen. Und Kritiker sind ja bloß neidisch.

Der Fehler liegt hier im System, denn Netz und Netzzugang liegen in einer Hand. In der klassischen Wirtschaft heißt die Lösung dafür übrigens Unbundling:

Speziell im Recht der sog. leitungsgebundenen Netzwirtschaften (Energie, Eisenbahn, Telekommunikation) beziehen sich die Vorgaben zur Entflechtung schwerpunktmäßig auf die Trennung des Netzinfrastrukturbetriebes von den vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsstufen der jeweiligen Netzwirtschaft.

Wir könnten also auf einen staatlichen Eingriff hoffen, der den Netzanbieter facebook verpflichtet, nicht nur den Zugangsprovider facebook sondern auch andere Anbieter wie myspace, StudiVZ oder Google+ in sein Netzwerk zu lassen.

Oder man probiert es diesmal ganz anders. Ohne staatliche Hilfe. Man baut ein freies, dezentrales Soziales Netzwerk wie Diaspora* und lässt so die Türen für andere Anbieter explizit offen. Je einfacher und schicker ein solches Angebot ist, und je mehr facebook-Nutzer genervt ihre Accounts schließen, desto attraktiver könnte die Teilnahme daran für alle werden. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt leider: das allein reicht wohl nicht. Wäre es dann nicht sinnvoll, bei all den Verlierern in der Jackpot-Lotterie mal anzufragen, ob sie nicht mitmachen wollen? Man stelle sich vor, Google+ öffnet sich morgen für Diaspora. Und das neue myspace macht mit. Und über kurz oder lang sprießen überall neue Anbieter aus dem Boden, die auch ein Stück vom Kuchen abhaben möchten. Und auch durchaus sollen. Über kurz oder lang hätten wir wieder einen offenen, funktionierenden Markt mit hunderten Teilnehmern und Millionen Nutzern und wahrscheinlich würde sich dann auch ein Anbieter finden, der für einen Euro im Monat meine Daten für sich behält und keine Werbung schaltet.

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Klubgüter und Natürliche Monopole

Jetzt sind sie also in der Welt, die Wundermaschinen in ihrem Netz. Sie sind Teil unseres Lebens und Teil unseres Wirtschaftsystems und obwohl wir sehen, dass sie die Welt ziemlich rasant verändern, halten wir alles noch für normal:

  • Google? Die beste Suchmaschine im Markt und hoch profitabel dank Online-Werbegeschäft.
  • Ebay? Online-Auktionshaus und einzig nennenswertes seiner Art.
  • Amazon? Größter Online-Marktplatz mit hilfreichen Produktempfehlungen und guten Preisen.
  • Facebook? Soziales Netzwerk mit Hang zu Datenschutzproblemen, aber zweifellos bester und größter Anbieter.
  • Twitter? Einzigartiger Mikro-Blogging-Dienst, the place to be.
  • iTunes-Store? mp3-Tankstelle für den iPod.

Dass es in all diesen Bereichen nur noch ganz wenige, ganz große Anbieter gibt ist kein Zufall und hat viel mit dem Rivalitäts-Auschließbarkeits-Quadrat aus dem letzten Beitrag zu tun: Digital reproduzierbare Güter unterliegen nur minimaler Rivalität in der Nutzung, d.h. für den Anbieter sind neue Kunden mit nur wenig höheren Kosten verbunden. Die Investitionskosten können dagegen immens sein, am einfachsten verständlich ist das im Fall von Google. Einen vollständigen und schnell durchsuchbaren Index vom Internet zu erstellen und aktuell zu halten ist so aufwändig, dass Microsoft mit seiner Suchmaschine bing eine Milliarde US-Dollar Verlust pro Quartal machen soll. Yahoo hat es in diesem „Markt“ ja schon fast entschärft.

Mindestens genauso wichtig wie die fehlende Rivalität bei der (Re-)Produktion der Güter dürfte allerdings der Netzwerk-Effekt sein, der die Kunden jeweils zum größten aller Anbieter treibt. Am eindrucksvollsten zeigen das Ebay und Facebook: natürlich möchte jeder da sein wo alle sind, sei es um hohe Preise bei seiner Auktion zu erzielen, oder um mit möglichst vielen Freunden in Kontakt treten zu können.

Im wesentlichen sind es diese beiden Effekte, die im Internet zur Herausbildung natürlicher Monopole führen. Und das ist wirklich keine neue Erkenntnis: eine simple Google-Suche nach „natürliche monopole“ internet fördert nach dem Wikipedia-Eintrag gleich an zweiter Stelle einen FAZ-Artikel von 2007 zu Tage, der das sehr schön erklärt. Der Unterschied heute, fünf Jahre später: Das Fazit des Artikels

Es ist also im Internet oft gar nicht so wichtig, ob es auf einem Markt einen Monopolisten gibt. Entscheidend ist, dass neue Konkurrenz jederzeit möglich ist.¹

würde wohl weit weniger optimistisch ausfallen.

In der Tat könnte Microsoft’s bing irgendwann an Google herankommen – aber wie viele Unternehmen haben schon einen so langen Atem, über Jahre hinweg mehrere Milliarden Dollar Verlust zu verkraften? Und Ebay: glaubt nach über zehn Jahren wirklich noch irgend jemand daran, dass die Monopolstellung gefährdet sein könnte? Und selbst wenn – intuitiv ist klar, dass die Monopolisten wechseln können, das strukturelle natürliche Monopol aber wird bleiben.

Und natürlich kann man diese Erkenntnisse ganz prima auf urheberrechtlich geschützte Werke übertragen. Wenn nicht-rivale, nicht-ausschließbare Güter wie die Wikipedia, Freie Software oder CC-lizenzierte e-books sich als „Öffentliche Güter“ dem Markt entziehen, dann treibt das Urheberrecht die geschützten Werke mit einer künstlich erzeugten Ausschließbarkeit in den Bereich der „Klubgüter“. Und das führt ziemlich vorhersehbar zur Ausbildung natürlicher Monopole. Während das Urheberrecht im Falle eines rivalen Buches also einen funktionierenden Markt erst ermöglicht, ist das beste was es uns für nicht-rivale digitale Werke noch bieten kann ein kaputter Markt. Diese Diskussion wird gesellschaftlich zu führen sein: wollen wir lieber einen kaputten oder lieber gar keinen Markt für alles Digitalisierbare?

Allerdings hab ich langsam auch keine Lust mehr auf die ewige Urheberrechts-Debatte. Ich prophezeihe dem derzeitigen Recht einen Untergang mit Pauken und Trompeten, wenn diejenigen die bisher davon profitiert haben nicht schnellstens eine vernünftige Lösung anbieten. Und der Ball liegt jetzt tatsächlich auf deren Seite: Spätestens wenn die Digital Natives wählen gehen oder selbst die Gesetze formulieren, wird nichts mehr übrig bleiben vom derzeitigen Verbot, Bilder, Texte, Videos oder Musik online zu stellen. Und weil das Copyright auch irgendwann durchgekaut ist, werde ich wohl in den nächsten Beiträgen mal gucken welche Möglichkeiten es gibt, das Problem der ganz unterschiedlichen oben genannten natürlichen Monopole zu lösen.

¹Quelle: Patrick Bernau, "Warum gibt es im Internet so viele Monopole?", in FAZ vom 31.10.2007 (Als Test für die Zeit nach Einführung eines Leistungsschutzrechts für Presseverleger verlinke ich hier einfach mal nicht.)

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Das Märchen vom Wort und den Jüngern des Marktes

Kleine Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Höret Ihr, die Ihr lebt unter Jüngern des Marktes, die Ihr tauscht Eure Güter, die da haben unter zahllosen Eigenschaften zumindest zwei: Rivalität und Ausschließbarkeit. Es hieß „Wo einer besitzt ein Gut, soll kein zweiter besitzen das selbe!“ und sei genannt Rivalität. Und es hieß „Wo einer genießt ein Gut, soll man ausschließen können den Nächsten vom Genuss des selben!“ und sei genannt Ausschließbarkeit. So scheiden sich die Güter in Gruppen, derer vier:

  1. Rivale ausschließbare seien geheißen Private Güter, denn wo einer besitzt eine Speise und genießt, kann die selbe ein zweiter nicht haben noch genießen.
  2. Nicht-rivale ausschließbare seien geheißen Klubgut, denn wo einer zahlt Eintritt und sieht ein Spiel, kann ein zweiter zahlen und sehen das selbe, doch ausgeschlossen ist der, der nicht zahlt.
  3. Rivale nicht-ausschließbare seien geheißen Allmende, denn wo einer verschmutzt den Fluss, kann sein Nächster ihn sauber nicht nutzen, doch ausschließen vom Fluss lässt sich keiner.
  4. Nicht-rivale nicht-ausschließbare seien geheißen Öffentliche Güter, denn wo einer genießt den Schutz des Herrschers, da alle genießen den selben Schutz, und ausschließen vom Schutz lässt sich keiner.

Im Anfang war das Wort. Und das Wort war nicht-rival und das Wort war nicht-ausschließbar, denn wo erzählt wird eine Geschichte von Worten, da können lauschen derer viele, und ist erst das Wort in der Welt, so kann es erzählt werden weiter und weiter, und ausschließen vom Wort lässt sich keiner. Doch trug es sich zu, dass die Jünger des Marktes sich anschickten zu verkaufen das Wort. Da erzählten sie es nicht, sondern druckten ein Buch, denn wo einer besitzt ein Buch, soll kein zweiter besitzen das selbe. So ward gegeben dem Wort Rivalität und zur Allmende ward es vom Öffentlichen Gut. Denn wer das Wort liest in seinem Buch, das besitzen kann nur einer, der kann es doch weiter erzählen vielen, und ausschließen vom Wort lässt sich keiner.

Und so mochten die Jünger des Marktes es nicht, denn wo sich nicht ausschließen lässt der Nächste vom Wort, da hört es ein zweiter und bezahlt keinen Heller und druckt es gar neu und reichet es weiter, und ausschließen vom Wort lässt sich keiner. So gingen die Jünger des Marktes zum Herrscher und bettelten und flehten um Ausschließbarkeit. Und sieh da, er zeigte sich gnädig und ersann die Ausschließbarkeit des Wortes und hieß sie Urheberrecht. Und wo einer erzählt das Wort und druckt, sollte fortan kein zweiter es erzählen noch drucken. So ward gegeben dem Wort Ausschließbarkeit, und zum Privaten Gut ward es von der Allmende. Und die Jünger des Marktes, sie jauchzten und frohlockten, denn nur das Private kann verkaufen und kaufen ein jeder ohne störenden Einfluss der da heißt Externer Effekt.

Doch begab es sich dann nach langen Jahren, dass sich spann um die Erde ein Netz von Maschinen, die vermehrten das Wort gar wunderlich, denn aus einem Buch machten sie zwei, und wer besaß das erste der besaß es noch immer, und wer erhielt das zweite der besaß es auch, und so ward es geraubt seiner Rivalität, und das Buch ward zum Klubgut. Immer enger spann sich das Netz des Wunders, und jeder war im Netz, und jeder konnte vieltausendfach vermehren das Buch, und ausschließen vom Netz ließ sich keiner. Und das Wort ward beraubt seiner Ausschließbarkeit und kehrte zurück woher es kam und ward Öffentliches Gut vom Privaten. Da weinten und wehklagten die Jünger des Marktes gar bitterlich, und ersannen ein Mittel das sie hießen DRM, das zurück gab dem Wort die Rivalität, denn wo einer besitzt ein DRM, da soll es besitzen kein zweiter. Doch die Menschen verschmähten das DRM, das nicht weiter geben sich lässt an den Nächsten, und die Wundermaschinen befreiten das Wort vom DRM, und die Menschen reichten es weiter an ihre Nächsten und behielten es selbst, und ausschließen vom Buch ließ sich keiner. So gingen die Jünger des Marktes zum Herrscher und bettelten und flehten, er möge schicken die Häscher und bestrafen all die, die verletzten das Gebot der Ausschließbarkeit das genannt Urheberrecht. Denn die Maschinen in ihrem Netz sie zerstören den Markt. So zogen die Häscher und fingen gar willkürlich ein paar derer die vermehrten das Wort, doch die Maschinen sie blieben im Netz und raubten das Wort seiner Rivalität und entzogen es dem Markt für alle Zeit. Und die Menschen sie ersannen das nicht-ausschließbare Wort und hießen es CC. Doch noch immer jagen die Häscher all die, die verletzen das Gebot der Ausschließbarkeit das genannt Urheberrecht und geführt wird ein furchtbarer Krieg, ob das Wort nun sei Klubgut oder das Wort sei Öffentlich, doch Allmende oder Privat ward es nimmermehr.

Und der Krieg er ward teurer, und die Menschen sie litten, und die Jünger wehklagten, und es wurde verschwendet die Zeit und die Arbeit und Geld. Und es geschah so dem Wort, der Musik und dem Film und dem LEGO das vermehrt wurde in einer neuen Maschine des Wunders die genannt ward 3D.

Und wenn sie nicht gestorben sind, so kämpfen sie noch heute.