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Wahlen, Wahlen, Wahlen

Montag abend nach der Wahl, Kreuzberger Kneipe, ein Haufen junger Studenten — wie sollte es da gelingen, an den Themen Wahlen, Grüne, SPD, Studiengebühren, Steuern, Politikverdrossenheit und Wahlbeteiligung vorbeizukommen…? Ich glaube, in etwa dieser Reihenfolge wurden sie abgearbeitet. Wobei der letzte Punkt einen jungen Herrn in der Runde zu der durchaus gewagten These führte, es gebe in Deutschland keine Grenze der Wahlbeteiligung, unterhalb derer die Wahl ungültig wäre. Der Reflex zum Widerspruch, kurzes Zögern, Schlucken – „ich recherchiere das mal…“

Und tatsächlich – der Junge hat Recht, Wikipedia behauptet’s auch: „Es gibt in Deutschland keine Mindestwahlbeteiligung.“ Und was in der Wikipedia steht, stimmt ja bekanntlich per Definition.

Hmm interessant – und wenn die Herren Abgeordneten die einzigen wären, die sich auf ihren Stimmzetteln ankreuzen, sie würden immer noch rechtmäßig gewählt. *kopfschüttel*

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