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Man kann gar nicht so viel fressen…

…wie man k*** möchte!

Da gibt es ein Gesetz in Deutschland, nachdem Internet-Provider die Verbindungsdaten von flatrate-Kunden nicht (in Worten: gar nicht) über das Ende der Internet-Verbindung hinaus speichern dürfen. T-Online tut es trotzdem, für 90 Tage.

Dann klagt jemand gegen diese Praxis, bekommt recht. T-Online kündigt an, künftig ausschließlich die Verbindungsdaten des Klägers nach Verbindungsende zu löschen, weil das Urteil nur diesen betrifft.

In der Zwischenzeit türmen sich bei Staatsanwaltschaft und T-Online die Anzeigen wegen Copyright-Verletzungen. T-Online soll die rechtswidrig gespeicherten Daten rausgeben, damit Filesharer ermittelt und verfolgt werden können. Das macht offensichtlich verdammt viel Arbeit und wird ihnen mit der Zeit zu bunt: die Speicherfrist wird auf immernoch unzulässige 7 Tage verkürzt. Erwartungsgemäß protestiert die Musikindustrie: die neue Praxis sei „eine Zumutung“.

Und wer muss mal wieder für die Prognosen zum Untergang des Abendlandes herhalten? Na klar: die Pädophilen — die Verfolgung von Kinderpornographie werde erschwert. Sagt die Musikindustrie.

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