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"Grand-Prix-Mafia" oder einfach nur schlechte Musik?

Es ist ja nicht so, dass es keine gute Musik aus Deutschland gäbe, wirklich nicht. Was haben sich die Herren und Damen JournalistInnen nicht gegenseitig zu übertreffen versucht, als es darum ging, Stefan Raabs Bundesvision-Song-Contest in den Himmel zu loben. In der Bewertung, des deutschen Grand-Prix-Vorausscheids, den der NDR dieses Jahr mit Monrose, Heinz-Rudolf Kunze und eben Roger Cicero veranstaltet hat, war man sich noch ebenso einig: eine riesengroße Pleite.

Weshalb genau wundern sich jetzt alle über das schlechte Abschneiden der westeuropäischen Grand-Prix-Teilnehmer, und keiner über deren schlechte Musik?

Zugegeben: der Gedanke, dass sich Osteuropa gegenseitig Punkte zuschachert, oder sich eben auch einfach nicht für Swing begeistern kann, liegt nahe. Erstaunlich allerdings: Die Westeuropäer scheinen sich genauso wenig für Swing zu begeistern. Und für englischen Stewardessen-Pop auch nicht. Und für Irischen Folk noch viel weniger. Das BILDblog hat sich dankenswerterweise mal die Mühe gemacht, alle von Westeuropa vergebenen Punkte zusammenzurechnen. É voilà:

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