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Jugendschutz bei Vodafone

Vodafone sorgt sich um die Jugend. Die tauscht nämlich auf dem Schulhof „Gewaltvideos oder andere jugendgefährdende Inhalte“ von Handy zu Handy! Per Bluetooth oder Infrarot!

Sowas muss natürlich verhindert werden!

Das Unternehmen bietet besorgten Eltern daher an, diese Schnittstellen PIN-gesichert zu sperren und macht sich damit zum „Vorreiter in Sachen Jugendschutz“. Findet zumindest ein CDU-Landtagsabgeordneter aus NRW. Gratulieren könnte eigentlich auch gleich noch der Wirtschaftsminister für Vodafones Aktivitäten zur konjunkturellen Förderung des Standorts Deutschland. Oder zur Sicherung von Arbeitsplätzen in der Mobilfunk- und Klingeltonindustrie. Wo kämen wir denn auch hin, wenn die jungen Leute „schnell und zudem kostenlos“ ihre Daten versenden würden?

Die Dummen sind damit künftig auf teure MMS- und Daten-Dienste angewiesen, um Bilder und Videos zu tauschen. Die Schlauen schieben einfach eine microSD-Karte in den eingebauten Slot und reichen die dem Nachbarn rüber…

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