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Musik mal ohne Industrie

Stell Dir vor, Du gehst auf die eigens für ein neues Album eingerichtete Webseite einer von Dir hochverehrten Band. Zu Deiner großen Freude findest Du raus, dass man das Album direkt runterladen kann, dass eine CD-Version momentan auch überhaupt noch nicht existiert. Und stell Dir vor, Du klickst dann auf „haben wollen!“ und es erscheint dieses Formular:


Was tust Du? Na klar – das Fragezeichen neben dem Preis!


Häh? – Fragezeichen!

Radiohead sind diese Woche offiziell meine Lieblingsband.

Achso — und für die Musikindustrie: Weiß inzwischen jemand den Weg?!?

Nachtrag: gigwise.com will rausgefunden haben, dass Radiohead bisher 1,2 Millionen Alben verkauft hat. An anderer Stelle wird über durchschnittlich £4 spekuliert, die die Fans bezahlt haben. Selbst wenn man annimmt, dass nur die Hälfte aller Downloads bezahlt werden, macht das immernoch erstaunliche 2,4 Millionen Pfund.

Die taz schafft es unterdessen mal wieder auf unnachahmliche Weise, die Plattenkritik mit einem politischen Statement zu verknüpfen:

»’In Rainbows‘ klingt wie ein Requiem auf die Plattenindustrie vielleicht klingen muss, anspruchsvoll und unaufgeregt, nach zufriedenem Stillstand auf höchstem Niveau.«

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