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Stell Dir vor, die Welt ist krank…

…und jeder merkt’s.

E-Book-Reader wie das Amazon Kindle oder das Sony PRS-505 faszinieren mich ja schon lange. Amazon hat kürzlich bereits die zweite Version des Kindle vorgestellt, die schicker, schneller, flacher – einfach hipper sein soll als die etwas unförmige erste Variante, und außerdem noch ein paar Multimedia-Features mitbringt. Lautsprecher zum Beispiel. Und eine eingebaute Text-To-Speech-Software, also eine Computerstimme, die Texte vorlesen kann. Praktisch, für so’n E-Book-Reader, denkt man sich.

Paul Aiken, Chef der amerikanischen Autoren-Gilde, denkt da offensichtlich anders drüber: „Sie haben nicht die Rechte, um ein Buch laut vorlesen zu lassen“, meint er. Dadurch würden Audiorechte verletzt, die die Autoren lieber extra nochmal verkaufen.

Nochmal zum mitlesen (aber bitte nicht laut!): Ein Buch zu kaufen, bedeutet nicht, ein Buch zu kaufen, sondern es bedeutet vielmehr, die Rechte zu erwerben, ein Buch zu lesen. Und zwar still und leise für sich. Vorlesen is nich. Könnt‘ ja jeder kommen.

Krank.

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